Ausführlicher Lebenslauf in Aufsatzform

Einige Unternehmen verlangen auch heutzutage, anstelle eines tabellarischen, einen handgeschriebenen und ausformulierten Lebenslauf. Der Inhalt des ausformulierten Lebenslaufs ist im Grunde genommen der gleiche wie bei einem tabellarischen Lebenslauf. Nur sollte ein ausformulierter Lebenslauf, wie der Name schon sagt, als zusammenhängender Text formuliert sein. Zur Vorbereitung für einen ausformulierten Lebenslauf bietet es sich an zunächst an, einen tabellarischen Lebenslauf zu erstellen. Nun kann man die einzelnen Abschnitte des tabellarischen Lebenslaufs in einem zusammenhängenden Text formulieren. Dabei sollten die einzelnen Gliederungspunkte des tabellarischen Lebenslaufs später im ausformulierten Lebenslauf als Absätze wieder zu finden sein. Dadurch bleibt der ausformulierte Lebenslauf klar gegliedert und leicht verständlich.

Es bietet sich an, auch den ausformulierten Lebenslauf zunächst am PC vorzuschreiben, so dass man ihn noch mehrmals verändern und korrigieren kann. Hilfreich ist es in diesem Sinne auch, wenn man Freunde oder Familienmitglieder bitten kann sich den ausformulierten Lebenslauf durchzulesen, um eventuelle Schwachstellen und unverständliche Passagen aufzuspüren. Auch der ausformulierte Lebenslauf muss lückenlos über den persönlichen und beruflichen Werdegang informieren und sollte objektiv und sachlich geschrieben werden.

Heutzutage ist es unüblich, dass noch sehr viel handschriftlich verfasst wird. Daher haben die meisten Menschen kaum noch Übung darin längerer Texte per Hand zu schreiben. Damit der ausformulierte Lebenslauf ordentlich, sauber und in einer leserlichen Handschrift verfasst werden kann, sollte man zunächst mit einem guten Füllfederhalter, mit dem man später auch den Lebenslauf verfassen möchte, einige Seiten aus einem Buch abschreiben. Damit kann man sich zum einen an das Schreibgerät gewöhnen, zum anderen wird das gleichmäßige und ordentliche Schreiben trainiert.

Ein wichtiger Aspekt ist die Lesbarkeit der Schrift. Auch wenn der Bewerber keinerlei Probleme hat seine eigenen Hieroglyphen zu entziffern, so wird er damit seinen potentiellen Arbeitgeber mit Sicherheit verärgern. In diesem Falle hilft nur üben, üben, üben. Ist der ausformulierte Lebenslauf am Computer erstellt und auf Fehler und Vollständigkeit überprüft worden, so sollte man beginnen ihn in Reinschrift abzuschreiben. Gutes Schreibpapier, eine liniertes Blatt zum Unterlegen und ein guter Füllfederhalter sind für ein ansprechendes ergeben des unabdingbaren. Zur Erstellung des ausformulierten Lebenslaufs sollte man sich Zeit nehmen, damit nicht durch Stress und Hektik im Abschreiben Fehler entstehen. Kommt es während des Abschreibens doch einmal zu einem Flüchtigkeitsfehler, so sollte man in jedem Fall lieber noch einmal von vorne beginnen, bevor man versucht diesen mit Tintenkiller oder Korrekturflüssigkeit zu beheben. Die Qualität des ausformulierten Lebenslaufs sagt sehr viel darüber aus, wie wichtig dem Bewerber die Bewerbung auf gerade diese eine Stelle ist.

In einigen Fällen wird der ausformulierte Lebenslauf zur psychologischen Bewertung zu einem Gutachter gebracht. Zudem gibt der ausformulierte Lebenslauf dem Personalverantwortlichen ein Bild darüber, wie wichtig dem Bewerber Ordnung und Sauberkeit sind. Auch wenn im Zeitalter der Computer die Handschrift an Bedeutung verloren hat, sollten Bewerber den ausformulierten Lebenslauf als Möglichkeit ansehen sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Ein ausformulierter Lebenslauf ist allerdings immer nur dann einzureichen, wenn er ausdrücklich vom Arbeitgeber gefordert wird.


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